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	<title>StadtWalk: Emden &amp; Ostfriesland</title>
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	<description>Beobachtungen aus Emden und Ostfriesland</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Oct 2026 11:49:52 +0000</lastBuildDate>
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	<title>StadtWalk: Emden &amp; Ostfriesland</title>
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		<title>„Nosferatu“: Horrorfilm-Klassiker im vhs Forum</title>
		<link>https://stadtwalk.de/nosferatu-horrorfilm-klassiker-im-vhs-forum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Nosferatu“: Horrorfilm-Klassiker im vhs Forum Ein Vampir, unheimliche Schatten und ein Stück Filmgeschichte: Der VHS Filmclub Emden zeigt am Donnerstag, 29. Oktober, um 17 Uhr Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“. Passend zu Halloween ist der Eintritt für kostümierte Besucher frei. Der 1922 uraufgeführte Film erzählt von einem jungen Makler, der [&#8230;]]]></description>
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<h1 class="wp-block-heading">„Nosferatu“: Horrorfilm-Klassiker im vhs Forum</h1>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Vampir, unheimliche Schatten und ein Stück Filmgeschichte: Der VHS Filmclub Emden zeigt am Donnerstag, 29. Oktober, um 17 Uhr Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“. Passend zu Halloween ist der Eintritt für kostümierte Besucher frei.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 1922 uraufgeführte Film erzählt von einem jungen Makler, der nach Transsylvanien reist und dort dem geheimnisvollen Grafen Orlok begegnet. Was als Immobiliengeschäft beginnt, entwickelt sich zur Begegnung mit dem Grauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Murnaus Werk gilt als Meilenstein des frühen Horrorkinos. Besonders das Spiel mit Licht und Schatten und die verstörenden Bilder machten den Film zu einem Klassiker des deutschen Expressionismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gezeigt wird eine restaurierte Fassung mit einer 2022 neu eingespielten Filmmusik von Olav Lervik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorführung im vhs Forum findet in Kooperation mit dem Ostfriesischen Landesmuseum statt. Sie gehört zum Begleitprogramm der Sonderausstellung „ZICKZACK. Emder Backsteinexpressionismus vor 100 Jahren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Termin:</strong> Donnerstag, 29. Oktober 2026, 17 Uhr<br><strong>Ort:</strong> vhs Forum, Emden<br><strong>Eintritt:</strong> Im Halloween-Kostüm frei</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam singen: Rudelsingen kommt nach Emden</title>
		<link>https://stadtwalk.de/gemeinsam-singen-rudelsingen-kommt-nach-emden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 07:32:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Schlager, Rockklassiker, Evergreens und aktuelle Popsongs: Am Mittwoch, 28. Oktober, lädt das Team Bröker zum Rudelsingen ins Festspielhaus am Wall ein. Mitsingen ist Programm – musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Beim Rudelsingen wird das Publikum selbst zum Chor. Gemeinsam werden bekannte Lieder aus verschiedenen Jahrzehnten gesungen, begleitet von Livemusik. Die Liedtexte erscheinen auf einer Leinwand, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlager, Rockklassiker, Evergreens und aktuelle Popsongs: Am Mittwoch, 28. Oktober, lädt das Team Bröker zum Rudelsingen ins Festspielhaus am Wall ein. Mitsingen ist Programm – musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Rudelsingen wird das Publikum selbst zum Chor. Gemeinsam werden bekannte Lieder aus verschiedenen Jahrzehnten gesungen, begleitet von Livemusik. Die Liedtexte erscheinen auf einer Leinwand, sodass auch diejenigen problemlos mitmachen können, die nicht jede Strophe auswendig kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ursprünglich in Münster entstandene Veranstaltungsformat ist inzwischen bundesweit unterwegs. Auf dem Programm stehen bekannte Schlager, Rock- und Popklassiker sowie aktuelle Hits. Auch Musikwünsche aus dem Publikum werden berücksichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den rund zweistündigen Abend führt das Team Bröker. Im Mittelpunkt steht dabei weniger der perfekte Ton als die Freude am gemeinsamen Singen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Termin und Veranstaltungsort</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wann:</strong> Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19:30 Uhr</li>



<li><strong>Einlass:</strong> ab 18:30 Uhr</li>



<li><strong>Wo:</strong> Festspielhaus am Wall, Emden</li>



<li><strong>Dauer:</strong> etwa zwei Stunden</li>



<li><strong>Karten:</strong> An den bekannten Vorverkaufsstellen und über <a href="https://www.mitunskannmanreden.de">mitunskannmanreden.de</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen unter <a href="https://www.rudelsingen.de">www.rudelsingen.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunst-Lesekreis in der Kunsthalle: „Die Künstlerinnen“ von Jacqueline Wibmer</title>
		<link>https://stadtwalk.de/kunst-lesekreis-in-der-kunsthalle-die-kuenstlerinnen-von-jacqueline-wibmer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2026 08:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Kunst-Lesekreis der Kunsthalle Emden steht am 25. Oktober Jacqueline Wibmers Roman „Die Künstlerinnen“ im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Marie-Christine Raddatz wird zunächst über das Buch gesprochen, anschließend führt ein Rundgang durch die Ausstellung „Bilder, die wir lieben“. Literatur und Kunst werden dabei bewusst miteinander in Beziehung gesetzt. Der Roman führt ins Bayern um 1900. Im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im <strong>Kunst-Lesekreis der Kunsthalle Emden</strong> steht am <strong>25. Oktober</strong> Jacqueline Wibmers Roman <strong>„Die Künstlerinnen“</strong> im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Marie-Christine Raddatz wird zunächst über das Buch gesprochen, anschließend führt ein Rundgang durch die Ausstellung <strong>„Bilder, die wir lieben“</strong>. Literatur und Kunst werden dabei bewusst miteinander in Beziehung gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Roman führt ins Bayern um 1900. Im Zentrum stehen drei Frauen, die sich in einer Zeit, in der weibliche Selbstbestimmung keineswegs selbstverständlich ist, ihren Platz in der Kunst erkämpfen. Lina geht ihren Weg als Malerin, führt ihre Schülerin Anna in die Münchner Kunstszene ein und gründet später eine eigene Malschule. Gemeinsam mit der Kunsthandwerkerin Walburga erleben die Frauen gesellschaftliche und politische Umbrüche – verbunden durch ihre Liebe zur Kunst und den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kunsthalle empfiehlt, den Roman vor dem Treffen zu lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonntag, 25. Oktober 2026, 15.00–16.30 Uhr</strong><br><strong>Kunsthalle Emden, Hinter dem Rahmen 13</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Information und Anmeldung:</strong><br>Marie-Christine Raddatz, Abteilung Kunst aktiv<br><strong>Telefon:</strong> 04921 975081<br><strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:marie-christine.raddatz@kunsthalle-emden.de">marie-christine.raddatz@kunsthalle-emden.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie krisenfest ist Emden? Ein erster Blick auf die Vorsorge der Stadt</title>
		<link>https://stadtwalk.de/wie-krisenfest-ist-emden-ein-erster-blick-auf-die-vorsorge-der-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 06:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund & Recherche]]></category>
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					<description><![CDATA[Was passiert, wenn mehrere Dinge gleichzeitig schiefgehen – Stromausfall, gestörte Kommunikation, Probleme bei der Wasserversorgung? Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation zwischen CORRECTIV.Europe und Stadtwalk. Für die zugrunde liegende Recherche wurden Landkreise und kreisfreie Städte nach ihrer Krisenvorsorge gefragt. Die Antworten aus Emden zeigen: Strukturen sind vorhanden. Doch bei einigen wichtigen Fragen bleibt offen, wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was passiert, wenn mehrere Dinge gleichzeitig schiefgehen – Stromausfall, gestörte Kommunikation, Probleme bei der Wasserversorgung? Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation zwischen CORRECTIV.Europe und Stadtwalk. Für die zugrunde liegende Recherche wurden Landkreise und kreisfreie Städte nach ihrer Krisenvorsorge gefragt. Die Antworten aus Emden zeigen: Strukturen sind vorhanden. Doch bei einigen wichtigen Fragen bleibt offen, wie weit die Vorsorge tatsächlich reicht. Ein Vergleich mit Leer und Aurich liefert erste Hinweise.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gut ist eine Stadt auf eine plötzliche und unerwartete Krise vorbereitet?</p>



<p class="wp-block-paragraph">CORRECTIV hat deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten dazu ein bewusst unangenehmes Szenario vorgelegt: Nach einer längeren Hitzewelle kommt es zu Überschwemmungen. Verkehrswege werden unterbrochen, der Strom fällt großflächig aus, die Trinkwasserversorgung ist eingeschränkt, Kommunikationsnetze sind überlastet oder funktionieren teilweise nicht mehr. Ob Naturereignisse oder Sabotage dahinterstecken, ist zunächst unklar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Emden hat den Fragebogen beantwortet. Stadtwalk nimmt diese Antworten zum Ausgangspunkt für eine neue Serie über Krisenvorsorge in Emden und Ostfriesland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht um Panik und auch nicht um die Frage, welche Kommune auf einer vermeintlichen Rangliste ganz oben steht. Die Angaben stammen zunächst von den Behörden selbst. CORRECTIV weist ausdrücklich darauf hin, dass solche Selbstauskünfte durch Gespräche mit weiteren Akteuren ergänzt werden sollten. Auch unterschiedliche Zuständigkeiten und örtliche Strukturen erschweren direkte Vergleiche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem ergeben die Antworten bereits ein erstes Bild.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Feste Strukturen – aber kein Gesamtplan für die Mehrfachkrise</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den internen Führungs- und Personalstrukturen beschreibt sich Emden vergleichsweise klar aufgestellt. Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten seien geregelt, die Führungsstruktur auch bei Ausfall von Funktionsträgern festgelegt, Personal stehe entsprechend der Planung zur Verfügung. Auch Ausbildung, Weiterbildung sowie Redundanzen für Schlüssel- und Sonderfunktionen werden als vorhanden angegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, ob es für das von CORRECTIV entworfene Mehrfachszenario bereits ein Konzept gebe, antwortet die Stadt jedoch nur mit „teilweise“. Für genau eine solche kombinierte Lage bestehe kein eigenes Konzept. Stattdessen würden Einzelkonzepte und Vorplanungen für die jeweiligen Schadenslagen zusammengeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Vergleich: Die Landkreise Leer und Aurich beantworten die gleiche Frage mit „Ja“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt nicht, dass Emden prinzipiell schlechter vorbereitet ist, aber: <strong>Wie gut funktionieren einzelne Notfallpläne noch, wenn mehrere Krisen gleichzeitig eintreten?</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie lange könnte Emden allein durchhalten?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Deutlicher wird die Unsicherheit bei einer weiteren Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CORRECTIV wollte wissen, wie lange die jeweilige Kommune oder der Landkreis das beschriebene Szenario selbstständig bewältigen könnte, bevor Unterstützung von Land oder Bund notwendig würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emdens Antwort:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Keine Einschätzung möglich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch zur Zahl der Menschen, die in den ersten 48 Stunden beziehungsweise fünf Tagen mit grundlegenden Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Strom versorgt werden könnten, macht die Stadt keine Angabe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Landkreis Leer schätzt dagegen, die Lage 48 Stunden eigenständig bewältigen zu können. Beim Trinkwasser könne ein großer Teil der Bevölkerung versorgt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aurich legt sich bei der Dauer nicht fest und schreibt zur Versorgung, diese sei nicht abschätzbar; der Selbstschutz der Bevölkerung habe Priorität, die Versorgung erfolge nicht primär durch die Behörden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit zeichnet sich eine Grundfrage ab, die uns durch die weitere Recherche begleiten wird:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was muss die öffentliche Hand im Krisenfall leisten – und was müssen Einwohner selbst vorbereiten?</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Notstrom vorhanden – Details teilweise nicht öffentlich</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Emden gibt an, sowohl über mobile als auch über stationäre Möglichkeiten der Notstromversorgung zu verfügen. Anzahl und Leistung werden allerdings nicht genannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei der Frage, welche Einrichtungen im Ernstfall Vorrang hätten, macht die Stadt keine konkreten Angaben. Die Begründung: Es handele sich um sensible Informationen. Die Anlagen würden nach Angaben der Stadt mehrmals im Jahr gewartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für private Haushalte ist die mögliche Versorgungsdauer unbekannt. Beim öffentlichen Krankenhaus wird Emden konkreter: Die Stromversorgung sei für mehrere Tage abgesichert; bei gesicherter Treibstoffversorgung sei ein Dauerbetrieb möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wird einer der Punkte sein, die Stadtwalk später genauer untersuchen will.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beim Trinkwasser bleibt eine auffällige Zahl</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antworten zur Trinkwassernotversorgung sind lückenhaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viele Anlagen vorhanden sind, welche Art von Anlagen es gibt, wie viele Menschen damit versorgt werden könnten und welche tägliche Wassermenge zur Verfügung stünde, wird nicht beantwortet. Die Stadt verweist unter anderem auf die Stadtwerke beziehungsweise die zuständige Wasserbehörde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Zahl findet sich dennoch:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>13 Tage.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">So lange könne die Versorgung aufrechterhalten werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was genau diese Zahl bedeutet, bleibt im Fragebogen offen. Für wie viele Menschen? Mit welcher Wassermenge? Über welche Infrastruktur?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine der Fragen, denen wir nachgehen werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schutzräume: „Unbekannt“</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, ob in Emden offiziell ausgewiesene Schutzräume existieren, lautet die Antwort:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Unbekannt.“</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Leer ist die Antwort eindeutiger: Dort werden keine offiziell ausgewiesenen Schutzräume angegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aurich wiederum nennt einen offiziell gewidmeten Bunker mit laut Plan rund 4.000 Plätzen. Der Landkreis weist allerdings zugleich darauf hin, dass dieser seit mehreren Jahren nicht gewartet wurde. Strom- oder Notstromversorgung sei nicht vorhanden, Toiletten und Duschen seien wegen der fehlenden Wartung nicht nutzbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon dieses Beispiel zeigt, weshalb die bloße Frage „Gibt es einen Schutzraum?“ wenig aussagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist vielmehr: <strong>Ist er tatsächlich nutzbar?</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Emden erwartet Finanzierungsprobleme</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der deutlichsten Antworten betrifft das Geld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt gibt an, Maßnahmen zur Krisenvorsorge überwiegend oder ausschließlich aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Einen eigenen Etat gebe es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, ob die von der Stadt als erforderlich erkannten Maßnahmen in den kommenden Jahren ausreichend finanziert werden könnten, antwortet Emden jedoch:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Voraussichtlich nein.“</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Leer lautet die Antwort dagegen „voraussichtlich ja“, Aurich hält eine ausreichende Finanzierung zumindest teilweise für möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier wäre ein vorschneller Schluss falsch. Die Kommunen und Landkreise haben unterschiedliche Aufgaben, Größen und Strukturen. Aber die Emder Aussage ist bemerkenswert: <strong>Die Stadt sieht notwendigen Handlungsbedarf, geht zugleich aber davon aus, ihn finanziell nicht vollständig bewältigen zu können.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Anfang, kein Urteil</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Fragebogen lässt sich nicht ableiten, dass Emden „schlecht vorbereitet“ wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür gibt es durchaus belastbare Strukturen: einen festen Krisenstab, definierte Führungsstrukturen, Notstromversorgung, Warnmöglichkeiten und rund 300 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Für Planung, Koordination und Umsetzung der Krisenvorsorge nennt die Stadt 3,5 Vollzeitstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso wenig lässt sich aus den Antworten aber ableiten, dass damit alle wichtigen Fragen geklärt wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade dort, wo es konkret wird – <strong>Wie lange reichen Strom und Wasser? Wie viele Menschen können versorgt werden? Welche Schutzmöglichkeiten gibt es? Was kostet die noch notwendige Vorsorge?</strong> – bleiben bemerkenswerte Lücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau dort beginnt unsere Recherche.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie krisenfest ist Emden?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Wochen wird Stadtwalk einzelne Bereiche genauer untersuchen: Strom und Trinkwasser, Kommunikation, Krankenhaus und Pflege, Schutzräume, Klimarisiken, Personal und Finanzierung – und schließlich auch die besonderen Abhängigkeiten einer Hafenstadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die CORRECTIV-Daten sind hier der erste wichtige Ansatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über diese Recherche</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Recherche ist Teil einer Kooperation von Stadtwalk mit CORRECTIV.Europe, einem Netzwerk für Lokaljournalismus, das gemeinsam mit Lokalredaktionen in ganz Europa datenbasierte und investigative Recherchen umsetzt. CORRECTIV.Europe ist Teil der gemeinnützigen, durch Spenden finanzierten investigativen Redaktion CORRECTIV. Mehr unter <a href="https://correctiv.org/en/europe/">correctiv.org/en/europe/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stadtwalk hat für diesen Auftakt die Antworten der Stadt Emden sowie der Landkreise Leer und Aurich ausgewertet. Die Angaben sind behördliche Selbstauskünfte. Die tatsächliche Einsatzfähigkeit der beschriebenen Vorkehrungen wurde für diesen Artikel nicht unabhängig überprüft. Daran schließt die weitere lokale Recherche von Stadtwalk an.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie krisenfest ist Emden?</title>
		<link>https://stadtwalk.de/wie-krisenfest-ist-emden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 10:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadtwalk startet eine neue Recherche-Serie über Vorsorge, kritische Infrastruktur und die Frage, was passiert, wenn der Alltag plötzlich nicht mehr funktioniert Was passiert in Emden, wenn für einige Stunden oder sogar Tage der Strom ausfällt? Funktioniert die Wasserversorgung weiter? Wie werden Menschen gewarnt, wenn Mobilfunk und Internet ausfallen? Wie lange können Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen ohne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Stadtwalk startet eine neue Recherche-Serie über Vorsorge, kritische Infrastruktur und die Frage, was passiert, wenn der Alltag plötzlich nicht mehr funktioniert</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Was passiert in Emden, wenn für einige Stunden oder sogar Tage der Strom ausfällt? Funktioniert die Wasserversorgung weiter? Wie werden Menschen gewarnt, wenn Mobilfunk und Internet ausfallen? Wie lange können Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen ohne reguläre Stromversorgung arbeiten? Und wer kümmert sich um Menschen, die im Alltag auf technische oder medizinische Hilfe angewiesen sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Krisenvorsorge klingt zunächst nach einem Thema für Katastrophenschützer, Feuerwehr und Verwaltung. Tatsächlich betrifft sie jedoch beinahe alles, was unseren Alltag selbstverständlich erscheinen lässt: Strom und Wasser, Kommunikation, Lebensmittel, Verkehr, Gesundheitsversorgung – und in einer Hafenstadt wie Emden auch Hafen und Logistik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen Risiken, die für Ostfriesland keineswegs theoretisch sind: Sturmfluten und Starkregen, Hitze und Trockenheit, technische Störungen, Cyberangriffe oder länger andauernde Ausfälle wichtiger Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stadtwalk will deshalb in den kommenden Wochen genauer hinsehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Überschrift <strong>„Wie krisenfest ist Emden?“</strong> werden wir untersuchen, welche Vorsorge es gibt, wer im Ernstfall verantwortlich ist und wo möglicherweise Lücken bestehen. Wir wollen mit Verwaltung und Einsatzkräften sprechen, mit Stadtwerken, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Unternehmen und Menschen, die im Katastrophenschutz ehrenamtlich arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht darum, Katastrophenszenarien auszumalen. Uns interessiert etwas viel Alltäglicheres:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie gut funktioniert eine Stadt, wenn Dinge, auf die wir uns normalerweise verlassen, plötzlich nicht mehr funktionieren?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Anfang machen wir mit einer einfachen Frage:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was würde in Emden bei einem 48-stündigen Stromausfall passieren?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Und von dort aus arbeiten wir uns weiter vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach sieben Jahren wieder in Emden: das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester</title>
		<link>https://stadtwalk.de/nach-sieben-jahren-wieder-in-emden-das-niedersaechsische-jugendsinfonieorchester/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 07:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtgeschehen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stadtwalk.de/?p=1196</guid>

					<description><![CDATA[Nach mehr als sieben Jahren ist das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester wieder in Emden zu hören. Am 17. Oktober um 19.30 Uhr spielt das Ensemble im Festspielhaus am Wall. Rund 75 besonders begabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 13 bis 21 Jahren bringen ein spätromantisches Programm auf die Bühne. Zu hören sind Gustav Mahlers sinfonische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach mehr als sieben Jahren ist das <strong>Niedersächsische Jugendsinfonieorchester</strong> wieder in Emden zu hören. Am <strong>17. Oktober um 19.30 Uhr</strong> spielt das Ensemble im <strong>Festspielhaus am Wall</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund <strong>75 besonders begabte junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 13 bis 21 Jahren</strong> bringen ein spätromantisches Programm auf die Bühne. Zu hören sind Gustav Mahlers sinfonische Dichtung <strong>„Totenfeier“</strong>, seine <strong>Rückert-Lieder</strong> sowie Antonín Dvořáks <strong>6. Sinfonie D-Dur op. 60</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Solistin wirkt die Mezzosopranistin <strong>Katrin Wundsam</strong> mit. Die musikalische Leitung übernimmt <strong>Stephan Zilias</strong>, langjähriger Chefdirigent der Staatsoper Hannover.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Samstag, 17. Oktober 2026, 19.30 Uhr</strong><br><strong>Festspielhaus am Wall, Theaterstraße 5, Emden</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eintritt:</strong> 25 bis 35 Euro<br><strong>Ermäßigt:</strong> 13 bis 18 Euro<br><strong>Familienkarte:</strong> 63 bis 88 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verdis „Macbeth“ live aus der Metropolitan Opera</title>
		<link>https://stadtwalk.de/verdis-macbeth-live-aus-der-metropolitan-opera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 14:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 17. Oktober um 19 Uhr zeigt das CineStar Emden Giuseppe Verdis „Macbeth“ live aus der Metropolitan Opera in New York. Verdis düsteres Musikdrama nach Shakespeare erzählt von Machtgier, Schuld und einem Ehepaar, das sich immer tiefer in Gewalt und Verderben verstrickt. Lise Davidsen gibt ihr mit Spannung erwartetes Rollendebüt als Lady Macbeth, an ihrer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>17. Oktober um 19 Uhr</strong> zeigt das CineStar Emden Giuseppe Verdis <strong>„Macbeth“</strong> live aus der Metropolitan Opera in New York.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verdis düsteres Musikdrama nach Shakespeare erzählt von Machtgier, Schuld und einem Ehepaar, das sich immer tiefer in Gewalt und Verderben verstrickt. <strong>Lise Davidsen</strong> gibt ihr mit Spannung erwartetes Rollendebüt als Lady Macbeth, an ihrer Seite singt <strong>Quinn Kelsey</strong> die Titelrolle. Die musikalische Leitung übernimmt <strong>Yannick Nézet-Séguin</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oper wird auf Italienisch gesungen und mit deutschen Untertiteln gezeigt. Die Übertragung dauert voraussichtlich bis etwa <strong>22.30 Uhr</strong> und enthält eine Pause.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CineStar Emden, Abdenastraße 15</strong><br><strong>Samstag, 17. Oktober 2026, 19 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herrentorschule: Reformpädagogik trifft Backsteinexpressionismus</title>
		<link>https://stadtwalk.de/herrentorschule-reformpaedagogik-trifft-backsteinexpressionismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 07:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtgeschehen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stadtwalk.de/?p=1190</guid>

					<description><![CDATA[Die Herrentorschule in Emden zählt zu den bemerkenswertesten Schulbauten der Weimarer Republik. Bei einer Führung am 16. Oktober um 15 Uhr lässt sich entdecken, wie eng Architektur und pädagogische Reformideen hier miteinander verbunden wurden. Das Ende der 1920er Jahre entstandene Gebäude gilt als herausragendes Beispiel des nordwestdeutschen Backsteinexpressionismus. Die Führung mit Gabriele Frerichs und Susanne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Herrentorschule in Emden</strong> zählt zu den bemerkenswertesten Schulbauten der Weimarer Republik. Bei einer Führung am <strong>16. Oktober um 15 Uhr</strong> lässt sich entdecken, wie eng Architektur und pädagogische Reformideen hier miteinander verbunden wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ende der 1920er Jahre entstandene Gebäude gilt als herausragendes Beispiel des <strong>nordwestdeutschen Backsteinexpressionismus</strong>. Die Führung mit <strong>Gabriele Frerichs</strong> und <strong>Susanne Rautmann</strong> beleuchtet nicht nur die Gestaltung und das damalige Schulkonzept, sondern auch die spätere Geschichte des Hauses: Im Zweiten Weltkrieg wurde es als Marine-Lazarett genutzt, nach 1945 spielte es als Veranstaltungsort in der stark zerstörten Stadt eine Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme ist <strong>gebührenfrei</strong>, eine Anmeldung ist erforderlich. Um eine Spende für die Digitalisierung einer Dokumentation wird gebeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 16. Oktober 2026, 15 Uhr</strong><br><strong>Treffpunkt:</strong> Eingang Herrentorschule, Am Herrentor 20, 26725 Emden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldung:</strong><br><a href="https://www.vhs-emden.de/programm/gesellschaft-demokratie/kurs/Die-Herrentorschule-Reformpaedagogik-und-Backsteinexpressionismus/2621590">Online bei der VHS Emden</a><br><strong>Telefon:</strong> 04921 9155-0<br><strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:info@vhs-emden.de">info@vhs-emden.de</a></p>
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		<title>Wunderline fährt – aber es holpert</title>
		<link>https://stadtwalk.de/wunderline-faehrt-aber-es-holpert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 09:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit dem 5. Oktober rollen wieder regulär Züge zwischen Leer und Groningen. Nach fast elf Jahren Unterbrechung ist damit eine wichtige Verbindung zwischen Ostfriesland und den Niederlanden zurück. Doch der Neustart verläuft weniger reibungslos als die feierliche Eröffnung vermuten ließ. Werktags müssen Reisende häufig noch in Winschoten umsteigen, während am Wochenende stündliche Direktverbindungen angeboten werden. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 5. Oktober rollen wieder regulär Züge zwischen Leer und Groningen. Nach fast elf Jahren Unterbrechung ist damit eine wichtige Verbindung zwischen Ostfriesland und den Niederlanden zurück. Doch der Neustart verläuft weniger reibungslos als die feierliche Eröffnung vermuten ließ.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Werktags müssen Reisende häufig noch in Winschoten umsteigen, während am Wochenende stündliche Direktverbindungen angeboten werden. Dazu kamen bereits in den ersten Betriebstagen Zugausfälle und Störungen. Am Montagmorgen sorgte zudem ein Blitzeinschlag zeitweise für eine Unterbrechung der Strecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wunderline ist damit zwar zurück – aber noch nicht am Ziel. Auch der weitere Ausbau Richtung Bremen bleibt offen. Eine durchgehende Verbindung Groningen–Bremen ist weiterhin geplant, ein verlässlicher Termin dafür steht jedoch noch nicht fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Region bleibt die Wiedereröffnung trotzdem ein wichtiger Schritt. Entscheidend wird nun sein, ob aus der symbolträchtigen Rückkehr tatsächlich eine zuverlässige grenzüberschreitende Bahnverbindung wird.</p>
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		<title>Mascha Kaléko im Landesmuseum</title>
		<link>https://stadtwalk.de/mascha-kaleko-im-landesmuseum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rudi Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 07:21:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtgeschehen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stadtwalk.de/?p=1179</guid>

					<description><![CDATA[Am Samstag, 17. Oktober 2026, steht im Ostfriesischen Landesmuseum Emden die Lyrikerin Mascha Kaléko im Mittelpunkt eines literarisch-musikalischen Abends. Kaléko wurde in den 1920er Jahren mit Gedichten über Großstadtleben, Liebe und Alltag bekannt. 1938 emigrierte sie als Jüdin mit ihrer Familie in die USA. Erfahrungen von Fremde, Verlust und Neubeginn prägten auch ihr späteres Schreiben. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>Samstag, 17. Oktober 2026</strong>, steht im Ostfriesischen Landesmuseum Emden die Lyrikerin <strong>Mascha Kaléko</strong> im Mittelpunkt eines literarisch-musikalischen Abends.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaléko wurde in den 1920er Jahren mit Gedichten über Großstadtleben, Liebe und Alltag bekannt. 1938 emigrierte sie als Jüdin mit ihrer Familie in die USA. Erfahrungen von Fremde, Verlust und Neubeginn prägten auch ihr späteres Schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schauspieler <strong>Astrid Kramer und Hans Heller</strong> vom LitEnsemble Hamburg lesen aus ihren Gedichten und verbinden die Texte mit Stationen ihrer Biografie. Begleitet werden sie von der Akkordeonistin <strong>Natascha Böttcher</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend beginnt um <strong>18 Uhr</strong> mit einer Kurzführung durch die Sonderausstellung <em>ZICKZACK</em>. Um <strong>18.30 Uhr</strong> gibt es Fingerfood vom Café Nebenan, die Lesung beginnt um <strong>19 Uhr</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ostfriesisches Landesmuseum Emden, Brückstraße 1</strong><br><strong>Anmeldung erforderlich:</strong> <a href="mailto:landesmuseum@emden.de">landesmuseum@emden.de</a> oder 04921 / 872050.</p>
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